Sofern zwei oder mehr an der Steuerunterschlagung verwickelt sind wie z.B. Eheleute, Erbengemeinschaften oder der Leiter von Unternehmen in diesem Punkt sollten die weiteren Schritte zusammen geplant und besprochen werden. Weil wenn nur einer der Involvierten geständig ist, können die anderen sich nicht mehr selbst Anzeigen und werden im schlimmsten Fall dann verurteilt.
Achtung bei verletzten und belogenen Ehegattinnen oder Liebesaffären, denn verletzte Frauen neigen dazu ihren Partner gern in die Pfanne zuhauen.
Achten sie auch stets darauf mit wem sie über ihren Betrug sprechen, weil nicht alle sind so nett wie sie immer tun, ebenfalls sollten sie nur mit Leuten über den Betrug reden welche vor Gericht ein Recht haben ihre Aussage zuverweigern, wie bspw. einen Rechtsanwalt oder einem Steuerberater.

Bei der Veruntreuung von Steuern, ganz gleich ob bei der Selbstanzeige beziehungsweise auch wenn sie bei ihrer Unterschlagung von Steuern bereits erwischt worden sind, sollten sie sich immer einen Anwalt zu ihrer Verteidigung leisten können, da es hier letzten Endes um ihr Bestehen geht und Steuerunterschlagung ist nun mal keine Kleinigkeit noch dazu wird je nach Schweregrad der Handlung werden diese mit bis zu 10 Jahren Gefängnisstrafe bestraft.
einem muss bewusst sein das eine Schuldigsprechung zu einer Geldbuße von über 90 Tagessätzen im Bundeszentralregister als vorbestraft gemeldet wird und auch in ihrem Führungszeugnis dann ein Vermerk auftaucht, dass sie Verurteilt sind.

Das hinterziehen von Steuern ist in der BRD gesetzeswidrig und selbst der Vorsatz von Steuerhinterziehung wird Kriminalrechtlich verfolgt. Ohne Bestrafung kommt jemand nur davon wenn man sich bevor die Behörde für Finanzen die ersten Nachforschungen fordert sich selbst Angezeigt hat. Das heißt nicht daß man gänzlich davon kommt, mit einer Geldbuße muss jeder dann rechnen.

Bei einer Selbstanzeige sind die Grundlagen um ohne Strafe davon zukommen daß der Steuerschuldner die falschen beziehungsweise unvollständigen Angaben bei der Behörde für Steuern rechtigstellen beziehungsweise komplettieren muss oder besser gesagt die unterlassenen Informationen nachholt.
Zudem sollte beachtet werden daß sie mit einem Juristen oder StB Rücksprache über die Anzeige halten sollten, weil formell hier noch einiges zu Regeln ist. Sollten sie es auf eigene Faust macht sparen sie wahrscheinlich noch am verkehrten Ende.
Ebenso muss vor allem die Tatsache beachtet werden das geerbtes Schwarz erarbeitetes Geld für die Erben die gleichen Strafrechtlichen Konsequenzen mit sich zieht wie bei dem Steuerschuldner selbst. Und niemand möchte letzten Endes schlecht im Gedächtnis verbleiben sowie den Erben Geldschulden vererben.

Für den Fall, dass man sich für zur Selbstanzeige entschlossen hat, muss diese gemacht worden sein, bevor dem Täter oder seinem Komplizen die Einleitung des Strafverfahrens oder Bußgeldverfahrens eröffnet worden ist. Dies sollte ebenfalls bei Hinterziehung von Steuern geschehen ehe ein Prüfer vom Finanzamt zur steuerlichen oder steuerstrafrechtlichen Kontrolle erschienen ist. Zusätzlich sollte der Täter unter keinen Umständen im Vorhinein wissen, daß die Tat bereits entdeckt beziehungsweise stellenweise zum Vorschein gekommen worden ist, denn ansonsten würde dieser auf keine Fall ohne Verurteilung wegkommen. Kommt der Täter aber bei Steuerhinterziehung straffrei davon, werden jedoch Hinterziehungszinsen festgesetzt.

Bestraft wird jeder der Finanzbehörden oder anderen Amststellen über steuerlich enome Umstände unsachgemäße bzw. unvollständige Angaben macht.
Ebenso wenn man die Finanzbehörden nachlässig über steuerlich erhebliche Umstände in Unwissenheit lässt beziehungsweise pflichtwidrig die Nutzung von Steuerzeichen oder Steuerstemplern unterlässt und hierdurch Abgaben verkürzt oder für sich oder einen anderen nicht gerechtfertigte Steuervorzüge erlangt.

In besonders schwerwiegenden Umständen ist das Strafmaß eine Haftstrafe von sechs Monaten bis zu 10 Jahren. Ein außergewöhnlich schwerer Fall liegt generell dann vor, wenn der Verbrecher
im enormen Umfang Abgaben verkürzt oder nicht berechtigte Steuervorzüge erlangt hat,
seine Ermächtigung sowie seine Stellung als Amtsträger ausgenutzt hat oder jemand der die Hilfe von einem Amtsträger nutzt, der seine Ermächtigung sowie seine Position missbraucht wie auch die Verwendung verfälschter bzw. nachgemachter Belege fortgesetzt Steuern verkürzt oder nicht gerechtfertigte Abgabevorteile erreicht hat. Auch wenn jemand Bandenmitglied ist, welche sich gegründet hat damit man zusammen Steuern hinterziehen kann. Wie auch Verbraucher- oder Umsatzsteurern gekürzt hat beziehungsweise nicht gerechtfertigte Umsatz- oder Verbrauchssteuervorteile erlangte.

Eine völlig andere Sachlage liegt vor wenn es um eine gewerbliche Steuerhinterziehung geht.
Eine gewerbliche Steuerhinterziehung liegt vor falls die Tat wiederholt begangen wird und der Steuerschuldner sich damit nicht nur eine kurzzeitige Einnahmequelle von geringem Ausmaß verschafft hat.
Mit am schlimmsten ist wohl das in diesem Fall keine Selbstanzeige sowie keine Einstellung entgegen einer Geldbuße und kein diskretes Strafverfahren ohne eine Hauptverhandlung denkbar sein wird.
Aufgrund dessen muss einem klar sein dass der Sachverhalt ein Verbrechen ist, d.h. jeder der an dieser Tat beteiligt ist muss mit einer Haftstrafe von einem Jahr bis zu 10 Jahren rechnen. Außerdem ist die Verjährung in diesem Fall nicht wie bei der normalen Steuerunterschlagung fünf Jahre, stattdessen komplette 10 Jahre.
Nun kann jeder selbst entscheiden ob ihm ein paar 1.000€ mehr auf dem Bankkonto wert ist um evtl. hinterher im Gefängnis zu sitzen bzw. mit einer Verurteilung gezeichnet zu sein.

Wenn sie Zollhinterziehung begangen haben bestimmt u.a. das Ausmaß der hinterzogenen Abgaben sowie die Zeitdauer der Defraudation über die Höhe der Strafe.
Entsprechend der Höhe der Hinterziehung fällt folglich die Strafe aus z.B. bis 1.000€ jeglicher Steuerhinterziehung wird die Nachforschung meist entgegen einer Auflage eingestellt.
Bis fünfzigtausend euro wird zumeist mit einer Geldbuße verurteilt und ab 50.000 euro durch zum Beispiel Erschwindeln von Gutschriften vom Amt für Finanzen beispielsweise Vorsteuererstattungen eine Geldbuße bzw. eine Haftstrafe die evtl. zu einer Bewährung ausgesetzt werden kann.